Es gibt Umstände, die gegen den Einsatz oder der Wirksamkeit von Hypnose sprechen, die s.g. Kontraindikationen:

  • Akute Psychosen (z.B. schizophrener Schub, akute Wahnhaftigkeit, akute manische Zustände, schwere Depressionen)
  • Suchterkrankungen (Drogenabhängigkeit, Alkoholabhängigkeit, Medikamentenabhängigkeit)
  • stark ausgeprägte Borderline-Persönlichkeit
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Epilepsie und ähnlichen Anfallserkrankungen
  • kürzlich erlittener Herzinfarkt oder Schlaganfall oder eine Thrombose, bei der der behandelnde Arzt von einer Tiefenentspannung abrät (unbedingt mit dem Arzt klären!)
  • bei Einnahme von mittelhoher bis hoher Dosen Neuroleptika, da diese Medikamente den Zugang zum Emotionsgedächtnis erschweren und das Gehirn oft keine Neubewertung vornehmen kann
  • Beschwerden, die so stark sind, dass eine stationäre Aufnahme notwendig erscheint
  • akute Suizidalität
  • die Behandlung erfolgt parallel und ergänzend zu einer ärztlichen oder anderen therapeutischen oder psychiatrischen Behandlung und der behandelnde Arzt bzw. Therapeut gibt kein Einverständnis zu einer ergänzenden Hypnosetherapie bzw. -behandlung
  • mangelnde Eigenmotivation (Patient kommt auf Wunsch von Eltern, Partner/in o.ä.), der Patient hat keinen Wunsch nach Veränderung
  • Schwangerschaft